Alte Seminarturnhalle, Nagold
Kabarett
Henning Venske & Jochen Busse

Freitag, 22. Oktober 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 19,- € / *17,- €

Henning Venske & Jochen BusseAufgefordert, die Bestandsaufnahme unseres Landes, die Gesamtheit der uns gehörenden Einrichtungsgegenstände und Vermögenswerte einschließlich der Schulden zwecks Erstellung einer Bilanz durchzuführen, setzen die Zukunftsforscher Henning Venske & Jochen Busse ihren einzigartigen Dialog fort: unnachgiebig, uneinsichtig, unkonventionell und absolut unentschuldbar. Dieses Mal spannen sie ihren anarchistischen Gesprächsbogen von der Demokratieverdrossenheit der alten Griechen über den Gesellschaftsvertrag von Rousseau und die Besteigung aller Krisen-Gipfel bis zu den Wahlschlachten des Jahres 2009  und der daraus folgenden Abschaffung politischer Parteien durch sich selbst, und dabei ist ihnen kein Gedanke abwegig genug, um nicht gnadenlos verfolgt und dem allgemeinen Gelächter preisgegeben zu werden.
Frank Grischek am Akkordeon begleitet das Programm mit virtuosen  Intermezzi  und unbeschreiblich stoischem Gesichtsausdruck.

 

 

 
Gerlis Zillgens & Georg Schnitzler

Powered by Volksbank NagoldtalFreitag, 05. November 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €


Gerlis Zillgens & Georg Schnitzler

Eine Frau. Ein Mann. Ein Humor. Mehr braucht es nicht!

Bereits nach wenigen Augenblicken brodelt es, dann kocht auch schon der Saal - neunzig unvergessliche Minuten lang. 

Kein Wunder. Die Namen Zillgens & Schnitzler stehen seit Jahren für beste Unterhaltung auf höchstem Niveau. Ob Theaterbühne, Kinofilm oder Fernsehshow. Comedy, Kabarett oder Literatur. Scheinbar mühelos gelingt es den beiden Kölner Kultautoren ihr Publikum mitzureißen. 

Jetzt starten sie durch mit ihrem gemeinsamen Bühnenprogramm GUTE ZEITEN GUTE SEITEN. Mitten hinein in die Top Ten des literarischen Kabaretts. Jenseits von Comedy und Slam treffen sie den Puls der Zeit. Beobachten scharf und erzählen brillant. Vom Leben. Vom Lieben. Vom Scheitern. 

Mit spielerischer Leichtigkeit entlarven sie das allzu Weibliche, das allzu Männliche und holen aus zum allumfassenden Rundumschlag im alltäglichen Pleiten- Pech- und Pannen-Zirkus der Geschlechter. Dabei machen sie vor nichts und niemand halt. Zu allerletzt vor sich selbst. 

Dass diese sympathische Mischung aus kabarettistischer Satire, raffinierter Komik und dem Mut zur Selbstironie bei der wachsenden Fangemeinde gut ankommt, zeigt sich in ständig ausverkauften Vorstellungen seit der Premiere im Januar 2010. 

Gute Zeiten Gute Seiten. Von diesem Abend werden Sie Ihren Enkeln erzählen. Sollten Sie keine Enkel haben, stehen am Ausgang zwei Kleinkinder für Sie bereit.

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Christian Habekost

Freitag, 03. Dezember 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Christian Habekost

Der defini-tief allerärgste Rundumschlag gegen Krise und Dummgebabbel.

In harten Zeiten wie diesen verspricht der tiefe Blick ins Rieslingschorle-Schoppeglas allemal mehr rettende Einsichten als milliarden-schwere Regierungsmaßnahmen.

Also hat Chako seinen Landsleuten diesmal noch etwas ärger aufs Maul geschaut und daraus wieder eine furios-rasante Ein-Mann-Standup-Show gemacht mit einer neuen Ausgabe von "Frieher hot's des net gewwe" und der Wiederkehr von Baptistenprediger "The Reverend".

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Klaus Birk

Samstag, 18. Dezember 2010
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Klaus Birk

Neue Lieben
Natürlich, nagoldig, na klar!
Mit NagoRückblick 2010

Halli, hallo, der Birk ist da. Im neuen Programm wirft der ComedyKabaratteur den zärtlichen Blick auf Schwaben, Menschen und Nagolder. Sein Auge trifft neue Lieben, alte Säcke, Vulkane, Vielflieger, Vollsparer und die Wahl in Baden-Wü.
Birk sieht: Das Geld ist aus, wir gehn nach Haus rabimmel, rabammel, rabumm. Wir brauchen einander wieder und plötzlich kannst du Leute leiden, denen du noch vor kurzem den "Arm-leuchter-Preis an der WickelRolle" verliehen hast. Ja, Streit muß man sich leisten können. Wer sparen muß, wird wieder nett.
Auch freut sich der Birk über die neue Freundlichkeit: Wir küssen Kinder; umarmen Nachbarn; Paare lieben einander voll auf's neu, weil Scheidung viel zu teuer kommt. Alter redet  mit den Jungen. Lieber lieb' zu Hause sein, als arm allein ins Altenheim.
Man lädt sich ein, besucht einander. Zu Gast bei Freunden das Bad zu kacheln hat auch was feines, vom gemeinsamen Dusch-en mal ganz abgesehen.
Und über Nagold strahlt derweil die Lagaschau am Firmament. "Und wenn einst holde Rosen auf des Schloßbergs Treppen tulpen, leuchtet Frohsinn im Gemüt."
Und so jubelt der Birk sich fröhlich froh: "Alles wird anders. Alles wird neu. Und alles wird gut. Ob Veilchen, Krokus, Stinkwurz, Klee, gemeinsam blüh'n wir schöner schee."

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Klaus Birk

Sonntag, 19. Dezember 2010
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Klaus Birk

Neue Lieben
Natürlich, nagoldig, na klar!
Mit NagoRückblick 2010

Halli, hallo, der Birk ist da. Im neuen Programm wirft der ComedyKabaratteur den zärtlichen Blick auf Schwaben, Menschen und Nagolder. Sein Auge trifft neue Lieben, alte Säcke, Vulkane, Vielflieger, Vollsparer und die Wahl in Baden-Wü.
Birk sieht: Das Geld ist aus, wir gehn nach Haus rabimmel, rabammel, rabumm. Wir brauchen einander wieder und plötzlich kannst du Leute leiden, denen du noch vor kurzem den "Arm-leuchter-Preis an der WickelRolle" verliehen hast. Ja, Streit muß man sich leisten können. Wer sparen muß, wird wieder nett.
Auch freut sich der Birk über die neue Freundlichkeit: Wir küssen Kinder; umarmen Nachbarn; Paare lieben einander voll auf's neu, weil Scheidung viel zu teuer kommt. Alter redet  mit den Jungen. Lieber lieb' zu Hause sein, als arm allein ins Altenheim.
Man lädt sich ein, besucht einander. Zu Gast bei Freunden das Bad zu kacheln hat auch was feines, vom gemeinsamen Dusch-en mal ganz abgesehen.
Und über Nagold strahlt derweil die Lagaschau am Firmament. "Und wenn einst holde Rosen auf des Schloßbergs Treppen tulpen, leuchtet Frohsinn im Gemüt."
Und so jubelt der Birk sich fröhlich froh: "Alles wird anders. Alles wird neu. Und alles wird gut. Ob Veilchen, Krokus, Stinkwurz, Klee, gemeinsam blüh'n wir schöner schee."

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Wolfgang Trepper

Freitag, 28. Januar 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Wolfgang Trepper

"Dinner for DU - ich glaub' es hackt!"

Das gute vornweg: Holland ist nicht Weltmeister. Wir aber auch nicht. Stefan Raab ist nicht Bundespräsident, aber Herr Wulff von der Hamburg-Mannheimer.
Eine Rotzgöre aus Hannover gewinnt den Grand Prix und Florian Silbereisen volkstümelt bis zum Pupillenstillstand: Was für ein Jahr!
Jetzt wird aber tüchtig zusammengefasst, analysiert und gehausputzt, das es kracht.
Dinner for DU, der Jahresrückblick der kein Blatt, sondern Schaum vor dem Mund hat.
Wolfgang Trepper ist auch 2010 von einer Herzattacke in die andere gefallen. Kachelmann, Löw, Westerwelle, Flippers, : Wo leben wir eigentlich?
Trepper kuckt nochmal angewidert auf das Jahr zurück. Leise, objektiv, sachlich und mit Distanz...also wie immer... Ach was, das war nur ein Scherz.

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Phillip Weber

Freitag, 18. Februar 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Phillip Weber

Philipp Weber ist eine außergewöhnliche Erscheinung im deutschen Kabarett. Er ist intelligent, charmant, pointiert, politisch und wahnsinnig treffsicher - ein Senkrechtstarter der Kabarettszene. Nach Auftritten bei Scheibenwischer und Mitternachtsspitzen hat er 2010 den Deutschen Kleinkunstpreis erhalten. Sein neues Programm „Futter“ ist eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft.

„Du bist, was du isst“. Aber wissen Sie, was Sie essen? Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass Teile ihres Meeresfrüchtesalats aus Schweineknorpel bestehen, der in Salzsäure gekocht wurde? Nein? Werfen Sie doch mal einen Blick auf Ihre Tütensuppe: explosionsgetrockneter Sellerie, reaktionsaromatisiertes Rindfleisch, Monosodiumglutamat… Das wird uns heute verkauft als „Elsässer Zwiebeltopf“. Dabei klingt es eher nach: „Gulasch à la Astronaut“!

Und wir wollen uns doch gut ernähren. Aber was heißt gut? „Bio“, natürlich! Und „Bio“ gibt´s ja heute schon bei Lidl: Die Hühner sind glücklich, aber hinter der Kasse sitzt ´ne arme Sau! Der Deutsche ist so scharf auf Bio, dass das Zeug mittlerweile aus China heran gekarrt werden muss. So eine Öko-Gurke hat also gerne mal 5000 Flugkilometer auf dem Buckel. Dann ist es klimatechnisch auch egal, wenn man zum Naturkostladen um die Ecke in seinem Porsche Cayenne düst! Schließlich schluckt der ja Biodiesel! Biodiesel aus gentechnisch verändertem Soja, angebaut von Ex-Dschungel-Indianer in Brasilien… Na, dann: Prost Mahlzeit!

Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Chemiker. Und mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Denn lange vor Renate Künast hat Philipp Weber die politische Dimension von Essen erkannt. Sein neues Programm „Futter“ ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarktregal folgenschwerer als in der Wahlkabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertold Biolek: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“

Nach diesem Abend werden Sie sich besser, gesünder und vor allem viel entspannter ernähren. Wenn Sie überhaupt noch Appetit haben und sich nicht einfach nur vor Lachen den Bauch halten. Dieser Mann wird ihr Leben verändern. Philipp Weber – „ich liebe es!“

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Düsseldorfer Kom(m)ödchen

Freitag, 25. Februar 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 20,- € / *18,- €

Düsseldorfer Kom(m)ödchen

Mit dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen verbindet man Namen wie Lore Lorentz, Harald Schmidt, Thomas Freitag und Jochen Busse. Seit drei Jahren macht dort ein neues, junges Ensemble von sich reden. Maike Kühl, Heiko Seidel und Christian Ehring brauchen sich hinter den Altvorderen keineswegs zu verstecken und haben mit „Couch. Ein Heimatabend“ sogar für das erfolgreichste Stück in der 61jährigen Geschichte des Hauses gesorgt. Nun folgt der lang ersehnte zweite Streich: „Sushi. Ein Requiem“
Der unterbeschäftigte Komiker Christian hat eine Wohnung in der sündigsten, verruchtesten Ecke von Düsseldorf gemietet: Direkt gegenüber der WestLB. Doch die neue Nachbarschaft alles andere als nervenschonend: Eine perfektionistische Risikoanalystin, ein neo-konservativer Hausmann, eine übermüdete Klinikärztin und zwei hochbegabte Kinder machen Christian das Leben zur Hölle. Entdeckt doch die gehobene Mittelschicht in Zeiten von Rezession und Finanzkrise gerade ein ganz neues Lebensgefühl: Die Angst vor dem sozialen Abstieg. Und die wird fleißig kultiviert. Dabei hat Christian eigentlich ganz andere Sorgen: Ein anonymer Drohbriefschreiber trachtet ihm nach dem Leben.
Ein neuer Kom(m)ödchen-Kracher aus der Feder von Grimmespreisträger Dietmar Jacobs („Stromberg“) in Zusammenarbeit mit Christian Ehring.
Regie: Hans Holzbecher, Produktionsleitung: Kay S. Lorentz. 

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Andreas Rebers

Freitag, 25. März 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 18,- € / *16,- €

Andreas Rebers

Willkommen im Club der Kenner aller „Künste”. Rebers, von der Presse liebevoll „der Blockwart Gottes” genannt, hat ein neues Programm, in dem die Grenzen des Kabaretts wieder einmal neu ausgelotet werden. Er ist ja nicht nur Professor für German Hausmeistering, German Putzing und Begründer der modernen Dachlatten Pädagogik; in der Kunstszene gilt er mittlerweile als einer der wichtigsten Maler der „schlesischen Romantik” und als Religionsstifter der Glaubensgemeinschaft der „Bitocken“ ist er eine der wichtigsten Personen des spirituellen Lebens auf Deutschen Kabarettbühnen.

„Ich regel das” ist eine Abrechnung mit allem, was für die Menschen scheinbar gut sein soll, oder zumindest danach klingt. Das fängt mit „Bio” an und hört mit „Vertrauen” auf. Dazwischen gibt es eine Vernissage, werden Kinder getauft, Lebensmittel schön geredet, Radler überfahren, Clockwork Orange geschaut und Herzen gesammelt.

Während sich die einen noch damit begnügen, der Gesellschaft den Spiegel vor zuhalten, haut er denselben erst einmal kaputt, um die shrapnels der Konsumgesellschaft besser analysieren zu können. Der Humorkoffer ist voll gepackt mit neuen Arbeiterliedern, Hip Hop und Gefechtsberichten, die den Verlauf des Dauerkrieges mit seiner Nachbarin Sabine Hammer, geschiedene Sichel, dokumentieren. Das Bühnenbild ist übigens von Stanley Kubrick.

Ein Programm mit neuen Tönen und alten Freunden. Unsachlich, einseitig und .... ohne Gefangene.

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Bernd Kohlhepp

Freitag, 13. Mai 2011
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Bernd Kohlhepp

Der Kabarettist Bernd Kohlhepp ist Weltbürger mit Sitz in der tiefsten Provinz. Jetzt hat er seinen eigenen Sendeplatz auf der Bühne und lässt die Zuschauer an der bunten Medienwelt und dem Sendungsbewusstsein des kantigen Querdenkers Hämmerle und seiner diversen Wegbegleiter teilhaben. Mittels Fernbedienung bekommt er seine Umwelt in den Griff und bringt nicht nur das Hörgerät der werten Nachbarin zum Schweigen, sondern lässt auch kurzerhand hundert Jahre Unterhaltungsgeschichte Revue passieren. Fehlte bei der epochalen Fernsehserie „Bonanza“ nicht immer der fünfte entscheidende Hutträger? Und was ist die „Weiße Hölle vom Piz Palü“ gegen das leise Hallo dieses Parvenüs?

Kohlhepp ist Improvisateur, Provokateur und Charmeur in einer Person. Er spielt mit eigenen Händen und Füßen Puppentheater. Und wenn er anfängt, mit den Zuschauern zu schäkern, zeigt er ein weiteres Gesicht: das eines grandiosen Entertainers.
Apropos Stegreifschauspiel und moderne Medien: Die Gäste können ihr Handy während dieser Vorstellung ausnahmsweise anlassen! Warum? Sie werden es unter Umständen benötigen...

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Hagen Rether

Freitag, 20. Mai 2011
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 20,- € / *18,- €

Hagen Rether

"Hagen Rether verbirgt hinter seinem charmanten Auftreten, hinter seinen netten Plaudereien, hinter seinen leichten Klavierakkorden böse Wahrheiten, die er ganz subtil ans Volk bringt. Von seinem - seit Jahren konstanten - Programmtitel LIEBE darf man sich nicht beirren lassen. Gefühlselig kommen höchstens ein paar sanfte Pianoklänge daher, aber in seinen Texten erweist sich Hagen Rether als gnadenloser Beobachter, der sich mit allem beschäftigt außer mit politischer Korrektheit. In aller Seelenruhe und höchst charmant schmiedet Hagen Rether Sätze wie Gewehrkugeln", so beschrieb die Süddeutsche Zeitung kürzlich Rethers Erfolgsrezept und die Frankfurter Rundschau erlebte den Auftritt des Kabarettisten in Frankfurt vor einem Jahr als "Sternstunde des Kabaretts - eine Sternstunde allerdings, die nichts ist für empfindliche Gemüter…"

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Ottfried Fischer

Freitag, 03. Juni 2011
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 20,- € / *18,- €

Ottfried Fischer

Ottfried Fischer ist ein Phänomen – jeder kennt ihn durch seine jahrzehntelange TV‐Präsenz, als einen, dem die Quadratur des Unterhaltungskreises gelungen ist. Seine Akzeptanz ist gleich groß bei Frau und Mann, jung und alt, Nord und Süd, sowie Ost und West.
Erstaunlicherweise funktioniert das alles in den unterschiedlichsten Rollen: Journalist, Pfarrer und Bulle – Ottfried Fischer ist immer ein Garant für höchste Marktanteile. Wer nun meint, den Fernsehquotenkaiser zu kennen, muss auch die 150 Folgen der BR‐Sendung „Ottis Schlachthof“ in seine Betrachtung integrieren. Seit nunmehr bereits 15 Jahren moderiert er diese Sendung der hohen Kabarettkunst, die schon viele Künstler zu großem Erfolg verholfen hat. Mit „Ottis Schlachthof“ bleibt Ottfried Fischer seinen Wurzeln treu, denn er kommt aus dem Kabarett und es zieht ihn immer wieder dahin zurück. Bereits 8 Kabarettprogramme hat er auf die Bühne gebracht und dafür eine Vielzahl an Preisen erhalten – unter anderem 1986 den Deutschen Kleinkunstpreis zusammen mit Jockel Tschiersch. Jetzt ist er endlich wieder da und zwar live und in hervorragender Form!
Mit seinem aktuellen Solo ‐ Kabarettprogramm „Wo meine Sonne scheint ...“ ist Ottfried Fischer aktuell auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er genießt es sichtlich wieder auf der Bühne zu stehen, live zu spielen und seinen Fans nah zu sein, und die können sich auf etwas gefasst machen: Das Ausnahmeerlebnis eines Fischerschen Liveauftrittes. Da ist nämlich alles anders, denn man erlebt eine wilde Mischung Ottfried Fischers bis dato ungeahnter Facetten: Nachdenklich, humoristisch, philosophisch, moralisch, von unter die Haut gehend bis hin zu saukomisch, Lachen und Betroffenheit, aber niemals Zeigefinger, klug und hintersinnig, manchmal sogar ein bisschen weise, alles eingebettet in ein überzeugendes Mienenspiel und ein Pointenfeuerwerk der Extraklasse.
Sein Thema geht jeden an. Es ist „die Heimat“. Er spielt das Mitglied einer Kommission, einen Experten für originäre heimatliche Ausdrucksformen, der ein Heimatschutzgesetz mit vorbereiten soll und dabei dem Kabarettbesucher die aktuelle Heimatlage erklärt: „Es gibt zwei Versionen der Heimat. Einerseits die Heimat als sinnstiftendes Element, das dem Menschen in Zeiten der Globalisierung Wurzeln und Bodenhaftung gibt, andererseits die niedrig tümelnde Heimat, die sich als unseliger Förderer von Engstirnigkeit, Borniertheit und Dummheit geriert, was die volkstümliche Musik täglich aufs Neue beweist.“
90 Minuten Bühnenshow mit einer Themenpalette vom Paradies („Fade Angelegenheit, muss man sich vorstellen wie die fünf neuen Bundesländer – da hauen auch alle ab ...“) über das Polkappenschmelzen („der fliehende Holländer“) zum grünen Fundi („am letzten Tag von rot/grün war ich so happy wie’n Veganer nach ́m Metzgereipraktikum“) bis zum erstaunlichen Ende („manchmal muss man fliehen um nicht vor sich selbst fliehen zu müssen!“) Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen!

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