Alte Seminarturnhalle, Nagold
Musik
Robert Kreis

Freitag, 17. September 2010
KonzertBestuhlung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 19,- € / *17,- €

Robert Kreis„... welch ein Glück, dass es Künstler wie Robert Kreis gibt,“ schwärmte die Stuttgarter Zeitung vor kurzem und fuhr fort: „Mit Leidenschaft und unverhüllter Liebe nimmt Kreis das Publikum mit auf eine literarisch-musikalische Reise durch eine Zeit, in der die Unterhaltungskunst um mehr als nur die Nuancen einfallsreicher, verrückter, oftmals auch frivol-gewagter war als jemals zuvor und wohl auch danach.“ Der Autor bezieht sich damit auf die Begeisterung des Entertainers für die 20-er Jahre und die damals entstandenen Couplets, Schlager und Chansons, denn Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die große Ära der Kleinkunst vor dem Vergessen zu bewahren. Immer wieder stellt er unter Beweis, wie aktuell und zeitlos die Texte und Themen geblieben sind und präsentiert sie mit einem charmanten Augenzwinkern.
In seinem aktuellen „Highlights“-Programm blickt er zurück auf seine 30-jährige Bühnenkarriere. Er erinnert sich an seine ersten Auftritte sowie an Ereignisse vor und hinter den Kulissen.
Natürlich kommen dabei seine vielgeliebten Chansons und Couplets der Weimarer Zeit nicht zu kurz. Kreis über Kreis: „Andere nehmen Drogen, ich bevorzuge Schellack!“ - „It’s so light to be high!”

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Joscho Stephan Quartett

Freitag, 01. Oktober 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €

Joscho Stephan QuartettWie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Dabei gelingt es ihm wie kein anderer die legendäre Musik des Gypsy Swings neu zu interpretieren ohne seine künstlerischen Wurzeln zu verleugnen. In seiner jungen Karriere hat er sich nach fünf CDs und einer DVD mit phantasievollen Gypsy-Swing-Versionen und Interpretationen in die internationale Spitze des Gypsy Swing gespielt Dabei zeigt sich der Virtuose auf seiner Maccaferri-Gitarre als origineller Interpret und phantastischer Solist, der mit explosiver Dynamik, feinsten Nuancen und überraschenden Phrasierungen seinen Ruf als origineller Neuerer des Genres festigt.
Musikergrößen vom Schlag eines Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten mit Joscho Stephan begeistert. Zusammen mit den beiden Ausnahmegitarristen Martin Taylor und Tommy Emmanuel war er auf einer Konzertreise auf dem australischen Kontinent. Mit seinen eigenen Ensembles (Trio bis Quintett) hat Stephan auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. In den USA konnte er auf seinen Konzerten im New Yorker Lincoln Center oder auch in Amerikas Musikhauptstadt Nashville das begeisterte Publikum ebenso überzeugen wie in den Kultstätten des Jazz: dem New Yorker Jazzclub Birdland.
In der Presse wird der junge Musiker immer wieder begeistert gefeiert. Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feiert Joscho Stephan als Gitarristen für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Denn Joscho Stephan versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

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Meusel & Kalmbach

Freitag, 08. Oktober 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €

Meusel & KalmbachDie zwei (t)ollen Typen präsentieren Coupletkabarett vom Feinsten. Bissig, satirisch, deftig… Er hat den Leuten aufs Maul geschaut und am Zahn der Zeit genagt, der Herr Reutter: zwischen 1899 und 1930 größter deutscher Humorist der Jahrhundertwende. Aus seiner Feder stammen über 1000 Couplets – in der Interpretation der „Zwei (t)ollen Typen“ so taufrisch und aktuell wie vor 100 Jahren.
„Der Überzieher“, „Der Blusenkauf“, „Wie reizend sind die Frauen“, „Herr Neureich“, „Bevor de’ sterbst“, „O Karline“, Nehm’ se’n Alten“, „In fufzig Jahren is’ allet’ vorbei“…
Meusel läuft bei jedem Couplet zu Höchstform auf, scheint für jeden Satz ein anderes Gesicht zu haben. Seine Mimik scheint aus grenzenloser Vielfalt zu schöpfen. Sein kongenialer Partner, als Begleiter stets einfühlsam und herrlich vertrottelt, macht die Bezeichnung: „Zwei (t)olle Typen“ perfekt.
Sie bieten eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit, die so verblüffend viel mit der Gegenwart zu tun hat. Und das seit 15 Jahren live!

 
Swiss German Dixie Corporation

Sonntag, 24. Oktober 2010
BistroAbend | Bewirtung 15.30 Uhr | Beginn 17.00 Uhr | Preise 13,- € / *11,- €

Swiss German Dixie CorporationDie Ehrenbürger von New Orleans lassen den Dixie mit ihrer lebendigen Jazzmusik und ihrem unterhaltsamen Engagement aufleben. Auch nach 30 Jahren sind sie kein bisschen müde und immer noch gibt es neue musikalische Ideen, sodass die alten Klassiker nach wie vor taufrisch rüberkommen. So ist das Motto der Band und ein Geheimnis des Jazz die solistische Freiheit auszuleben ohne das Zusammengehörigkeitsgefühl zu verlieren. Die Swiss German Dixie Corporation beherrscht dies wie kaum eine andere Formation in der Region und damit ist Unterhaltung der Spitzenklasse garantiert.
Wie bei allen erfolgreichen Unternehmungen steht hinter allem ein Macher, ein Kopf. Das ist bei der Swiss-German-Dixie-Corporation Kurt Lauer, der beseelte Klarinettenspieler, der einfach Musik machen muss und dem es gelungen ist, mit seinen Kontakten zu guten Musikern immer ein spielbares Orchester zusammenwürfeln.

 
Voice Male

Freitag, 29. Oktober 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 18,- € / *16,- €

Voice MaleVoice male, das sind sechs smarte Sänger aus Antwerpen (Belgien), die dort seit Mitte der 90er für Furore sorgen. Gegründet wurde die Gruppe von einigen ambitionierten Mitgliedern des Kirchenchors der Antwerpener Kathedrale, die einfach mal was anderes singen als immer nur Choräle und „Preisset den Herrn“.
Mit der neuen Show "voice male at the movies" geht voice male mit dem Publikum ins Kino. It’s soundtrack-time! Die sechs smarten Belgier summen, pfeifen und singen sich durch so berühmte Songs wie Once upon a time in the West, 9 to 5, Toy Story, Moon River, Rocky und viele andere. Sie greifen aber auch tief in die Filmkiste und holen faszinierende Melodien heraus, bei denen erst beim genaueren Hinhören der Groschen fällt. Lassen Sie sich zurückführen in eine Zeit, als die letzte Reihe noch ausschließlich zum Küssen genutzt wurde.
"voice male at the movies" ist etwas für die Ohren und für die Augen. Ihre Songs besitzen Hitparadenqualität. Mit „Zor Kadin“, einem Duett mit der türkischen Diva Sertab Erener (Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2003 in Riga), waren sie im Jahr 2000 wochenlang auf Platz 1 der türkischen Charts.
Nicht zuletzt wagt sich voice male selbst auf die mitgebrachte Leinwand und das Publikum wird Zeuge ihrer ersten Gehversuche in "method acting".

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Unsere Lieblinge

Freitag, 26. November 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €

Unsere LieblingeRausch und Verzweiflung, Begierde und Hoffnungslosigkeit – die Nacht wirkt wie ein Verstärker der Gefühle. Alex Haas und Stefan Noelle singen von diesen Gefühlen, indem sie ihre nächtlichen Lieblingslieder interpretieren. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Nachtwanderung durch die Musikgeschichte und leuchten mit schmachtenden Schlagern, brünstigem Glam-Rock, dem gespielten Horror des Pop-Schauermärchens oder der Innigkeit eines alten Volkslieds alle Facetten der „dunklen Seite“ aus. Dabei wächst zusammen, was nicht zusammengehört - denn schließlich wollen der alte Tonfilmschlager „Heute Nacht oder nie“ und „I Was Made For Loving You“ der legendären Glam-Rocker KISS auch immer nur das eine.
So wie das Mondlicht die Konturen der Dinge stärker hervortreten lässt, beleuchten UNSERE LIEBLINGE die Umrisse ihrer Songs. Denn sie sind „Meister der Reduktion“ (SZ). Wie immer bilden ein Kontrabass, eine Trommel und ein Becken das komplette Instrumentarium, mit dem Haas und Noelle die Stimmungen der Nacht in unterschiedlichste Grooves kleiden.
Einflüsse von Jazz und Weltmusik durchwehen die Arrangements wie ein nächtlicher Hauch. So klingt dann z.B. ein untoter Klassiker wie „Strangers In The Night“, als sei er in einem Karpatenschloß wieder zum Leben erweckt worden. Und man spürt: Hier haben zwei wunderbare Musiker richtig Spaß an der Musik. Die ausgewählten Nocturnes sind damit keine kleine Nachtmusik, sondern ein sehr persönlicher musikalischer Streifzug from dusk till dawn.

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Ralf Illenberger Trio

Freitag, 10. Dezember 2010
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €

Ralf Illenberger Trio

Seit 30 Jahren ist Meistergitarrist Ralf Illenberger fester Bestandteil der internationalen Musikszene. Seit Mitte der 90er Jahre lebt der gebürtige Stuttgarter im amerikanischen Südwesten in Sedona und verzaubert sein Publikum mit seiner Musik.

In seinem Power Trio mit Schlagzeuger und Percussionist Bodo Schopf und Bassist Sandro Gulino wird Illenberger seine einzigartige Gitarrenmusik mit einer Mischung aus bekannten und neuen Stücken präsentieren.

Zu erwarten ist ein musikalisches Feuerwerk im Grenzbereich von Pop/Rock/Jazz und Weltmusik.

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Steve "Big Man" Clayton

Freitag, 14. Januar 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €

Steve

Geboren 1962 in Birmingham (GB), begann Steve Clayton im Alter von 10 Jahren, sich für Musik zu interessieren. Dies veranlaßte seinen Vater, ihm zum Klavierunterricht anzumelden.Steve Clayton Portrait
Gegen Ende seines fünfjährigen Studiums komponierte seine Musiklehrerin für ihn einen Blues, den er lernen sollte. Diese unterschiedlichen Klänge und Rhythmen waren etwas ganz und gar neues für den jungen Steve, der in klassischem Klavier unterrichtet wurde, und hatte einen enormen Effekt. Seine Plattenkollektion stieg sprunghaft an, opferte er doch sein gesamtes Taschengeld, um sich Platten von Cow Cow Davenport, Albert Ammons und Memphis Slim zu kaufen. Um nur einige zu nennen. Nun saß er nicht mehr am Klavier, um klassische Musik zu lernen, nun saß er am Klavier um zu reproduzieren, was er hörte.
Nach Beendigung seiner Schulausbildung verfeinerte er seine Fertigkeiten bei der Mitwirkung in verschiedenen Bluesbands. Es dauerte nicht lange, bis man ihm Beinamen wie "The Ivory Maradona" oder "The Big Man of Boogie Woogie" verlieh und ihn bat, Legenden wie Louisiana Red, Shuggy Otis sowie Carey Bell auf einigen ihrer Europa-Tourneen am Piano zu begleiten. Auch wirkte er mit bei verschiedenen CD-Produktionen anderer Musiker, so z. B. auf der mit einem Preis ausgezeichneten CD „He knows the blues“ von Otis Grand.
Die logische Folge seiner Arbeit am Piano war, nun auch das Singen zu lernen, was ihn wiederum zum Texten und Komponieren eigener Stücke führte.
Das Resultat ist festgehalten auf seiner ersten CD "Can’t Stop The Boogie", die 1991 mit seiner englischen Band "The 44's" aufgenommen wurde.
Das deutsches Plattenlabel „Hot Fox“ schickte ihn 1993 nach Chicago, um dort, zusammen mit den Legenden S. P. Leary und Lester "Mad Dog" Davenport, sein zweites Album "I Got A Right" aufzunehmen. Mit "I got to sing these blues" (1999), "You know what I mean" (2000), "Dirty Mistreater" (2004) und "Goin' Back To Birmingham" (2007) folgten vier weitere Aufnahmen.
Als bester Pianist in England wurde STEVE CLAYTON in den Jahren 1995, 1997 und 1998 von der British Blues Connection ausgezeichnet. Nachdem er 1998 seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegt hat, dauerte es auch hier nicht lange, auf sich aufmerksam zu machen. Im Jahr 2001 wurde ihm der oberschwäbische Kleinkunstpreis, das "Kupferle" verliehen.
Seit über 20 Jahren singt und spielt er in der Liga der Großen. Er nahm den alten Stil, gab ihm seinen persönlichen Touch und, in der Tat, „ ... er ist nicht zu verwechseln, der einzigartige Sound von STEVE "BIG MAN" CLAYTON".


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Retired Soon

Freitag, 11. Februar 2011
Stehveranstaltung | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 13,- € / *11,- €

Retired Soon

Ihre Musik nennen sie Rock 'n Beat. Das ist die Musik ist, mit der sie hätten erwachsen werden sollen.

Sie haben (fast) alle in den 60er Jahren angefangen, Musik zu machen und so hat jeder von den sechs (zur Zeit 5) inzwischen 40 Jahren Banderfahrung. Sie spielen "leider vieeel zu selten!" aber ihr Publikum ist immer mehr als zufrieden. Obwohl sier mehr als 35% aller Stücke der Beatles im Programm haben, bezeichnen sie sich nicht als Beatles Cover- oder gar als Tributeband.

"Live Jukebox" bedeutet, dass sie Stücke auf Zuruf spielen, wenn mindestens zwei von ihnen das Stück oder die Platte kennen (z.B. Abbey Road, 2.Seite) Ansonsten lieben sie eher die Musik, die nicht auf jeder 60s und 70s Compilation drauf sind.


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Marcel Adam

Powered by Volksbank NagoldtalFreitag, 11. März 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 16,- € / *14,- €


Marcel Adam

Marcel Adam ist der bekannteste lothringische Liedermacher, Autor, Komponist und Interpret- aber vor allem ist er ein begnadeter Geschichtenerzähler, der nach Lust und Laune aus einem erlebnisreichen Fundus schöpft.

Seine modernen Mundartchansons sind anrührend, machen nachdenklich und glücklich. In ihrer emotionalen Aufrichtigkeit steckt jede Menge Herzblut und sympathischer Witz. Mit seiner warmen und berührenden Chansonstimme gibt Marcel den verschmitzten Entertainer, verbindet heitere Gelassenheit, menschliche Tiefe und spitzbübischen Charme zu einem großen Ganzen, dass noch lange in den Zuhörern nachklingt.

Die Art, wir er seinen kunstvoll zwischen heiter und melancholisch pendelnden Liedern dabei gekonnt urkomische Anekdoten und bissige Satiren zur Seite stellt- das macht ihn und seine Abendprogramme so einzigartig und abwechslungsreich.

Marcel Adam muss man auf der Bühne erlebt haben. Er ist nicht nur ein großartiger Sänger und Gitarrist, sondern auch ein Komödiant ersten Ranges. Kabarett-und comedyerfahren präsentiert er sein Programm mitreißend spritzig, frech, vorneweg und charmant, was ihm die Herzen der Zuschauer/innen im Nu zufliegen lässt.


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Cecil Verny Quartet

Freitag, 15. April 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €


CVQ

Cécile Verny, Gesang
Andreas Erchinger, Klavier
Bernd Heitzler, Bass
Lars Binder, Schlagzeug und Percussion

Leidenschaftlich, ehrlich, charmant, humorvoll – so beschreiben Fans und Journalisten die Auftritte des Cécile Verny Quartets. Seit über zwanzig Jahren begeistern die afrikanisch-französische Sängerin und ihre hochkarätige Band nicht nur die Plattenkäufer sondern vor allem das Live-Publikum mit ihrem swingenden Mix aus Jazz, Poesie und afrikanischen Grooves.

»Endlich mal eine, die nicht wie Ella klingt«, lobte schon Michael Naura (Kritiker der Zeit) und auch seine Kollegen fasziniert die eigene, originelle Art und Weise, wie die sanftmütige Powerfrau ihre Musik singt und swingt. All das macht Cécile Verny und ihr Quartett – hervorragend besetzt mit Bernd Heitzler (Bass), Lars Binder (Schlagzeug und Percussion) und Andreas Erchinger (Klavier) – so besonders.

»Ich bin dankbar, meinen Beruf ausüben zu dürfen«, sagt Cécile Verny. »Ich singe, rede, lache gern. Wir als Band haben das große Glück, machen zu können, was wir wollen. Und dann muss man das auch mit Freude nach außen tragen. Es gibt Momente in dieser komplizierten Welt, in denen man die Augen schließen und einfach nur dankbar sein sollte.«


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Füenf

Freitag, 06. Mai 2011
BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €


Füenf

Die „UÄH!“-Tour
Sie kennen kein Pardon, sie treten auf und jetzt treten auch noch nach: Mit der neuen „UÄH!“- Tour startet die berühmt-berüchtigte Vokalformation einen weiteren verschärften Angriff auf Zwerchfell und die geistige Verfassung ihrer großen Fangemeinde. Mit perfi dem neuem Material operieren sie am offenen Lachnerv, kratzen am eigenen Lack und stoßen auch so manche Ikone von ihrem Thron.

Ehrensache, dass die Füenf ihre Stärken im neuen Programm wieder voll ausspielen werden. Schließlich verfügen sie mit Pelvis, Justice, Karuso und Memphis über gleich vier Songwriter und Frontsänger, deren stimmliche Vielfalt von Bass Spencer zuverlässig mit samttiefem Groove unterlegt wird. Unbeirrt suchen und fi nden sie überraschende Wege, das starre Korsett des A-cappella-Genres zu sprengen. Funkelnde Ideen, entfesselter Sprachwitz und stimmgewaltiger Sound bündeln sich zu einem frappierenden Gesamtcomedywerk, das man live erlebt haben muss.

Ihre VokalSpott-Palette reicht vom brachialen Lacher, der entlarvend im Halse stecken bleibt, bis zu feinsinnigen lyrischen Gemeinheiten, die mit raffi nierter Verzögerung in den Hirnen des geneigten Publikums implodieren. Groteske Instrumentalparodien auf höchstem klanglichen Niveau stehen neben einer Menge eigener deutscher Popsongs mit Texten, deren Inhalt von tiefgründig bis hin zu völligem Unsinn reicht. Komplettiert wird das Ganze von einer Kunst, die die Füenf bis zur Vollendung beherrschen: billiger Schlager, noch schamloser dargeboten als im Original.

Nach Publikumserfolgen wie „Missa St. Gria“ oder dem Liebesepos „Horst“ ist es nun Zeit für weitere Nonsens-Medleys, die qualvolles Liedgut durch noch ausgefeiltere Arrangements und sprachliche Zweideutigkeiten der verdienten Strafe zuführen – zum Beispiel die spektakuläre Musical-Weltpremiere von „Teeth“ mit Smash-Hits wie „Let the Zahnstein in“ oder „Kukident, Kukident zum Städtele hinaus“. Schließlich war es diesen füenf Männern mit einem von jeher sehr ernst: dem Spaß.


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