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VorhangAuf - Zum Teufel mit Faust! |
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Originaltitel: „Faust – die Komödie“ von Ingo und Ralph Woesner Regie: Sandra Müller
Gott hat ein Problem: die Menschheit. Sie gerät zunehmend aus der Bahn. Insbesondere Gottes Lieblingsziehsohn Faust bereitet Schwierigkeiten, denn in seiner Wissenschaftsbesessenheit lüftet er immer tiefere Geheimnisse der göttlichen Schöpfung. Unter diesen Umständen bleibt nur Eines: Faust muss verschwinden – aber wie? Da kommt Mephisto wie gerufen. Vom Heimweh gepackt bittet er um Wiederaufnahme in den Himmel. Der Herrscher des Universums nutzt die Chance und schließt mit ihm einen Pakt. In geheimer Mission schickt er seinen ewigen Widersacher zur Erde, um die Welt vor dem größenwahnsinnigen Wissenschaftler Faust zu retten. Doch damit hat er den Bock zum Gärtner gemacht: Wenn ausgerechnet der Teufel das Böse zum Guten wenden soll, ist Chaos nur noch eine Frage der Zeit ...
Das Berliner Autorenduo, das unter dem Markenzeichen „Woesner Brothers“ bereits ein Dutzend Klassikerparodien erfolgreich auf die Bühne brachte, schuf mit seiner aberwitzigen Faust Version eine gelungene Mischung aus Nonsens und Hochliteratur. Respektlos und ohne Berührungsängste nimmt es den dramatischen Bildungsbürgerklassikers auf die Schippe. Mit Sprachwitz und Hintersinn werden Verse geknittelt und Reime geschüttelt, die Pointen und Zitate jagen sich mit und ohne Zeit-, Goethe- und Literaturbezug. Doch bei allem skurrilen Saß merkt man, dass die federführenden Gebrüder ihren Goethe ordentlich gelesen haben: Ihre Versdichtung parodiert den Duktus des Originals erstklassig.
Termine der Aufführungen Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 19:00 Uhr Samstag, den 08. Januar 2011 um 20:00 Uhr Sonntag, den 09. Januar 2011 um 19:00 Uhr Samstag, den 15. Januar 2011 um 20:00 Uhr Sonntag, den 16. Januar 2011 um 19:00 Uhr |
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Freitag, 21. Januar 2011 BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

Kenner trinken Württemberger Schwäbische und Geschichten und Szenen von Thaddäus Troll Mit Bernhard Hurm und Uwe Zellmer
Der Trollinger-Freund Troll - Trolls Schaffen, am meisten wohl seine späte, kargschwäbische Lyrik ist meisterliche Dialektpoesie. Liberal und grantig, pastoral und kauzig, herb, hinterhältig, grad, bös und gütig, komm und gang, na und nuff, rüber und nüber. Der Dialekt hat Ober-, Unter- und Zwischentöne, wenn die Hochsprache höflich schweigt. "Nehmat's als Musik - in dr Oper verstoht mr au et älles." Uwe Zellmer und Bernhard Hurm schauen mit Thaddäus Troll in die Tiefen schwäbischer Seelen. Die zwei Lindenhöfler besprechen in ihrem Bühnenevergreen liebestolle Schwaben, die "liberale" Politik und die vertrackten Feinheiten der Mundart. Das Troll(inger)-Evergreenle mundet nach wie vor.
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Freitag, 04. Februar 2011 BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 17,- € / *15,- €

"Romeo und Julia"
Frei-komisch nach Shakespeare
Wer kennt sie nicht, die schönste und zugleich traurigste aller Liebesgeschichten? Und wer Bernd Lafrenz kennt, weiß auch, dass sowohl Taschentücher als auch Reclamheftchen getrost zuhause gelassen werden können. In seiner liebevollen Parodie verleiht Bernd Lafrenz Romeo und Julia als eine seiner frei-komischen Shakespeare Inszenierungen diesen ganz speziellen, luftig-leichten Reiz, mit dem er sein Publikum schon in anderen Stücken (Hamlet, Macbeth, Othello, König Lear) begeistert und im Sturm erobert hat. Und wie in diesen anderen Bearbeitungen auch, spielt der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Theatermann Lafrenz die komplette Geschichte von Romeo und Julia als schauspielerisch höchst virtuoses Ein- Mann- Stück in dem er mit spielerischer Leichtigkeit oft innerhalb von Sekunden von einer Figur in eine andere wechselt. Aber Lafrenz wäre nicht Lafrenz, wenn er die berühmte Geschichte einfach nur brav nacherzählen würde! Und so lernt der Zuschauer erst ein- mal den liebenswert lispelnden Balthasar, stolzer Inhaber der Velo-Kurier-Firma "Internationale Kurierdienste Balthasar (seit 1423)" und Nachfahre des gleichnamigen Dieners Romeos kennen. Seit elf Generationen - eben seit 1423 - erfüllen die Balthasars Romeos Vermächtnis: die Geschichte der beiden liebenden in aller lande zu verbreiten. Aber alles kommt ganz anders als von Balthasar vorgesehen, denn auf magische Weise wird das Shakespearesche Werk mit seinen Personen plötzlich quicklebendig. Zusammen mit Balthasar findet sich das Publikum unversehens mittendrin in der "Sache von damals", erlebt die ganze Geschichte vom "Herrn Romeo" und dem "Fräulein Julia" erstens live und zweitens vor Ort. Und wenn der zwischen Faszination und Lachen hin- und hergerissene Zuschauer am Schluss des Dramas Zeuge zweier wunderbarer, stilecht unter Windungen und Zuckungen vorgeführter Theater-Tode wird, ist auch das - dafür sorgt dann schon Balthasar - anrührend und komisch zugleich. Auf jeden Fall aber ein krönender Abschluss für einen jener selten gewordenen, königlichen Theaterabende, an dem man am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen will.
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Freitag, 04. März 2011 BistroAbend | Bewirtung 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr | Preise 12,- € / *10,- €

Viel zu wenig ist über den nördlichen Schwarzwald außerhalb der Region bekannt und zu viel Traditionelles geht Jahr für Jahr verloren, wird verdrängt von der sogenannten Moderne.
Mit jedem älteren Menschen, der uns verläßt, verschwindet auch ein Stück Erinnerung an frühere Zeiten; an Zeiten, die heute für viele als rückständig gelten mögen, die aber auch ihre Gültigkeit und ihren Reiz hatten und für die Menschen damals den zu ihrem Leben gehörigen Rahmen bildeten. Auf gar keinen Fall darf alles, was unseren Vorfahren das Leben bedeutet hat, einfach vergessen werden.
Aus diesen Überlegungen heraus ist der Verein "Würzbacher Bauerntheater e.V. 1992" entstanden mit der Zielsetzung, das Traditionelle der Region "Oberer Calwer Wald" zu erhalten und zu pflegen und in Form von Theaterstücken, die nebenbei auch noch einen sehr unterhaltenden Charakter haben, dem interessierten Zuschauer nahezubringen.
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